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Swarovski

Swarovski: vom Handwerksbetrieb nach ganz oben

Die meisten Menschen würden die Marke Swarovski mit dem schönen, glitzernden Schmuck und den kleinen Kristallfiguren assoziieren. Doch diese Firma kann mehr. Aus dem kleinen Handwerksbetrieb ist über die Jahre ein grosser Konzern geworden. Auch mit Kristallleuchtern haben Sie sich einen Namen gemacht.

Begonnen hat alles vor circa 122 Jahre in Böhmen. Dort wurde Daniel Swarovski als Sohn eines Schleifers geboren, der schon damals in seinem Betrieb Glas von Hand geschliffen hatte und dieses exportierte. Nach seiner handwerklichen Lehre fing Daniel selbst im väterlichen Betrieb an zu arbeiten. Ein Kunde ging mit der Bitte auf Daniel zu, er solle eine Schleifmaschine für Knöpfe optimieren. Der junge Mann war schon so vertraut mit den Maschinen, dass er eine völlig neues Modell entwickelte. Sie schliff schneller und besser als alles zuvor. Diese würde den Grundstein für seinen späteren Erfolg darstellen. Er gründete eine Familie, und die Firma «A. Kosman, Daniel Swarovski &Co.» , zusammen seinen Schwagern. Für den Firmensitz wählten Sie die Gebäude einer leerstehenden Lodenfabrik im Ort Watten im Tirol.

Kirche von Watten

Ab 1908 begannen Daniel Swarovski und seine drei Söhne, die mittlerweile in den Betrieb eingestiegen waren, zu experimentierten und konnten ab 1913 selbst Kristalle im Hochhofen herstellen, die vor allem reissenden Absatz in der Modewelt der 1920er fanden. Nebst den Schmucksteinen entwickelten sie Schleifscheiben, die unter der Marke «Tyroli» bis heute sehr erfolgreich auf dem Markt sind.

Während des Krieges konzentrierte sich die Firma auf die Produktion von optischen Gläsern, und brachte den ersten Fernglas-Prototyp «Habicht» heraus . Dieser legte den Grundstein für eine weitere Produktspalte. Auch heute ist Swarovski weltweit ein führender Hersteller von optischen Präzisionsgeräten.

Ab 1966 begann Swarovski mit der Produktion von Kristalllustern (Leuchtern). Sie statteten Residenzen und Hotels mit den Kronleuchtern aus und sind auch heute noch ein grosser Name, wenn es um Leuchten geht.

In den 1970er Jahren begann man, fertige Kristallprodukte in Form von kleinen Figürchen zu verkaufen und eröffnete 1980 die erste Boutique.  1995 feierte «Swarovski Kristallwelten» sein hundertjähriges Jubiläum und eröffnete ein Musem. Bis zum heutigen Tag ist die Firma in den verschiedenen Geschäftsbereichen sehr erfolgreich und vor allem für Ihren Schmuck bekannt.